Schneckennass und trotzdem Tomatentrocken- 2021 spielt mit uns

Soooo viele Nacktschnecken! Bunt gemischt, offensichtlich haben sie sich kreuz und quer gekreuzt. Nur selten sehe ich eine echte Spanische Wegschnecke (Arion Vulgaris) oder ein Tigerschnegel (Limax maximus). Unter dem Teppich aus Trichterwinde, Gundermann und Gras liegen sie flächig rund um den kleinern Werkstattgarten. Lauern, kommen bei Dunkelheit und Regen in Massen hervor, um die neu gesprossenen oder schwächere Jungpflanzen vollständig platt zu machen. Eine Kürbispflanze überlebt Woche für Woche, immer wieder abgefessen bis aus die letzten 50 cm.. Da werden wohl keine Früchte mehr dranwachsen. Der Garten zeigt uns die Extreme: Schnecken verweisen auf nasse Witterung bzw. Starkregenereignisse.

Andererseits sind Möhren, Radieschen, Kohlrabi und Rote Beten frühzeitig geschossen, weil es im Frühling zu trocken und zu heiß war. Mit dem Schießen müssen wir uns noch einmal gesondert befassen. Tomaten streben zuverlässig unsere Scheunenwand aus Feldstein empor, wenigstens auf sie konnten wir uns verlassen. Einige Sorten haben sich besonders bewährt: Harzfeuer, Venusbrüstchen, Oranges Pfläumchen stehen ohne Braunfäue super im Beet.

Einmal mehr zeigt sich, wie gut und wichtig es ist, vielseitig zu gärtnern. Auf dem großen Acker in Mankmoos sind derweil die später gesäten Möhren super gereift und breits geerntet, gleiches gilt für die Rote Bete, fette Beute!

Hier ein paar Eindrücke unserer bisherigen Ernte:

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